Prof. Dr. Harald zur Hausen besucht zusammen mit seinem Abiturjahrgang 1955 das Gymnasium Antonianum Vechta

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Hoher Besuch war am Montag, den 19.9.2016, zu Besuch am Gymnasium Antonianum . Der Abiturjahrgang 1955 besuchte nach 61 Jahren seine ,,alte“ Schule. Fünf jung gebliebene Abiturienten, drei Ehegattinnen, fünf Schülerinnen und Schüler aus dem 12. Jahrgang sowie die Mitglieder der Schulleitung kamen bei einem Frühstück in der Mensa zu einem gemeinsamen Austausch über das Antonianum  und die gymnasiale Ausbildung einst und heute zusammen.

Unter den Abiturienten von einst war Herr Prof. Dr. Harald zur Hausen (auf dem Foto vorne links), der im Jahre 2008 den Nobelpreis für Medizin verliehen bekam.  Das Gespräch war geprägt von gegenseitigem Interesse, unter welchen jeweiligen Bedingungen junge Abiturienten ihren beruflichen Weg in der Nachkriegszeit gehen konnten oder heute gehen können.

Unisono ermutigten die acht Gäste unsere angehenden Abiturientinnen und Abiturienten, ihren Berufswunsch kontinuierlich zu verfolgen, und zwar fern von prognostizierten Jobgarantien und Gehaltswünschen, sich von Interesse und Spaß an der Sache leiten zu lassen. Ihr eigener Ausbildungs- und Berufsweg, ihre Karrieren - davon darf man bei allen anwesenden Gästen sprechen- haben gezeigt, dass es immer Wege gibt, die letztlich zum Ziel führen. Mit diesen hoffnungsvollen Worten haben wir Herrn zur Hausen und seine Ehefrau früher verabschieden müssen, da das nach wie vor stark eingespannte Forscherehepaar zu weiteren Terminen aufbrechen musste.

Die verbleibenden Abiturienten Herr Dr. Boskamp (Organisator des Klassentreffens) mit Ehefrau,  Herr Prof. Dr. Diekmann mit Ehefrau, Herr Bergmann und Herr Remmers wurden anschließend von der Schulleiterin durch das Antonianum geführt. Viele Erinnerungen kamen dabei auf, z.B. in der Aula, in der die Abiturienten ihre Abiturzeugnisse vor 61 Jahren ausgehändigt bekamen. Unsere Gäste zeigten sich beeindruckt von ihrer alten Schule und waren voll des Lobes über unsere Schülerinnen und Schüler.

Für alle Beteiligten war es eine außergewöhnliche Begegnung.

Das Foto wurde zur Verfügung gestellt von Lars Chowanietz (OV Vechta).

Inge Wenzel

 

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