Antoniustag - Alternativveranstaltung der Fachgruppe Werte und Normen

  • Antoniuswert

Parallel zum Gottesdienst „Mut für Menschenwürde“ wurde für Schülerinnen und Schüler, die an der christlichen Veranstaltung nicht teilnehmen wollten, ein differenziertes Angebot gemacht, für das im Vorfeld Wünsche und Anregungen in den Werte und Normen-Kursen gesammelt wurden.

Dabei zeigten sich Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrgangs sehr interessiert an der Gestaltung der Stunde für den 5. Jahrgang. Sie planten ihr Vorhaben sorgfältig und leiteten so zeitgleich zur Antoniusfeierstunde in kleinen Gruppen eine Erarbeitung an, die unsere Schule auf ihre Stärken und Schwächen aus Schülersicht befragte und eine Wunschperspektive eröffnete, wie unser Antonianum in Zukunft noch besser werden könnte. Häufig genannte Wünsche waren der verstärkte Einsatz von digitalen Geräten im Unterricht (Tablets) oder der Möglichkeit zur Gestaltung von Klassenräumen. Aber auch freundlicher Umgang miteinander und eine Schule ohne Rassismus und Gewalt waren wichtige Aspekte, die, so der deutliche Konsens, die zukünftige Schule ausmachen sollen.

Der Jahrgang 7 setzte sich in Vernetzung mit den Unterrichtsinhalten anhand einer Dokumentation vertiefend mit den Fragen der Umweltproblematik auseinander.

In den Jahrgängen 8-11 wurde dem dort mehrheitlich geäußerten Wunsch der Thematisierung der Meinungsfreiheit, wie er am Fall Böhmermann zum tagespolitischen Thema wurde, nachgegangen.

Mit einem gemeinsamen Impulsvortrag beginnend, wurde in jahrgangsspezifischen Gruppen das Thema näher erläutert. Die Auseinandersetzung führte zu Ergebnissen, deren Vergleich im Plenum unterschiedliche Auffassungen und Ansätze zeigte: hierin schien insbesondere der Jahrgangsübergriff der Sammlung spannend und fruchtbar. Dass die Meinungsfreiheit ein unabdingbares Gut unserer Gesellschaft ist, stand jedoch uneingeschränkt außer Frage.

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