Flüchtlingsströme - was nun?

 

  • Podium

Unter dieser Fragestellung hatte die SV des Gymnasium Antonianum am gestrigen Abend (17.12.2015) zu einer Podiumsdiskussion in die Aula eingeladen. Über 150 interessierte SchülerInnen und andere Gäste waren erfreulicherweise dieser Einladung gefolgt, um mit den hochkarätigen TeilnehmerInnen, die die SV hatte gewinnen können, zu diskutieren.

Im Bild v.l.n.r.: Karl-Heinz Knake (Flüchtlingshilfe Visbek), (hinten) Dietmar Fangmann (Landes-Caritasverband OL), (vorn) Prälat Peter Kossen (Offizialat Vechta), Josef Kleier (Stadt Vechta), Oscar Wenzel (SV, Jg. 10), (hinten) Talha Butt (SV, Jg. 12), (vorn) Nhi Nguyen (SV, Jg. 11), Julius Aka (SV, Jg. 12), Lina Vaske (SV, Jg. 12), Rachel Schaper (SV, Jg. 12), Schulleiter Peter Rörsch, Wolfgang Zapfe (Moderation).Es fehlt auf dem Bild: Renate Geuter, MdL, die trotz einer Landtagssitzung verspätet aus Hannover kam.

Nach der Begrüßung der Gäste durch Julius Aka (Jg. 12) gab Oscar Wenzel (Kl. 10 Lb) eine kurze Einführung in wissenswerte Fakten rund um das Thema im Landkreis Vechta. Eindrucksvoll und nachhaltig schilderten Flüchtlinge aus Syrien ihr Schicksal und brachten ihre Dankbarkeit für die bislang erfahrene Hilfe und Solidarität zum Ausdruck. Unter der Moderation des ehemaligen Schulleiters Wolfgang Zapfe verdeutlichten Renate Geuter, Peter Kossen, Karl-Heinz Knake, Dietmar Fangmann und Josef Kleier aus ihrer jeweiligen Perspektive Chancen, aber auch Herausforderungen, die dieses gesellschaftspolitische Thema an die jeweilige Institution, aber auch an uns alle stelle. Einig waren sich alle darin, dass keine schnellen Lösungen herbeizuführen, sondern dauerhaft nur durch Verschränkung internationaler und nationaler Maßnahmen zu erreichen seien. Wolfgang Zapfe beendete die durchgehend sachliche und interessante Diskussion mit der zuversichtlichen Aussage, dass er mit einer derart politisch wachsamen, interessierten und aktiven Jugend, wie sie sich in der SV zeige, keine Angst vor der Bewältigung künftiger gesellschaftspolitischer Herausforderungen habe.

An dieser Stelle sei allen, die zur Vorbereitung und der gelungenen Durchführung dieser Aktion beigetragen haben, ausdrücklich gedankt!

Ingo Babilon

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