Helmut Reuter geht in den wohlverdienten Ruhestand

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Explosiv – musikalisch – motiviert!

39 Jahre „Dienst am Kunden“ liegen hinter ihm – der Dank dafür war dem entsprechend. Als „Urgestein“ des Gymnasium Antonianum ist am Mittwoch Nachmittag Oberstudienrat Helmut Reuter in der Mensa des Gymnasiums offiziell gewürdigt worden, bevor er zum 01.02.2015 in den Pensionärsstatus wechselt. Neben den aktuellen Kolleg(inn)en waren auch zahlreiche frühere „Weggefährten“ gekommen, um der Verabschiedung beizuwohnen. 

Die musikalische Einrahmung übernahm das neu gegründete (allerdings noch namenlose) Quartett Miriam Humphreys, Dorle Weigel, Olaf Bröcker und Robert Eilers, die mit instrumentalen und vokalen Highlights für beste Stimmung sorgten. 

Wie immer leitete der Schulleiter, Oberstudiendirektor Peter Rörsch, allerdings etwas gehandicapt durch seine Fußverletzung, die Reihe der Reden ein, indem er über den formal dienstlichen Bereich informierte. Schulzeit, Studium der Fächer Chemie und Erdkunde, Referendariat und Lehrtätigkeit – manch Faktum war den Zuhörern sicher noch unbekannt. Die Verleihung der Pensionierungsurkunde war dann schon der erste, formelle Höhepunkt.

Heike Rösener als Fachobfrau der Fachgruppe bot mit dem Bild der „Kommode mit vielen Schubladen“ sich und ihren Fachgruppenmitgliedern Gelegenheit, die (Aus-)Wirkung von Helmut Reuters Geographie-Arbeit zu verdeutlichen. Persönliche Anekdoten, witzige Bildkompositionen und vor allem eben die wertschätzenden Worte der Fachkollegen verliehen diesem Programmpunkt ein besonderes Gewicht.

Richtig knallen ließen es im Anschluss die Chemiker. In Anlehnung an einen fiktiven Reuter´schen Schultag wurden explodierende Fahrradreifen nachgestellt, brennende Unterrichtsinhalte vorgeführt und mithilfe chemischer Farbreaktionen die Getränkeauswahl beim Mittagstisch geprüft. Sogar Einblicke in Zahnputztechniken und Kaffeekonsum wurden den Zuschauern geboten – tolle Ideen!

Stellvertretend für das Kollegium reimte sich Christian Wendel vom Personalrat in Eugen Roth´scher Manier wieder einiges zusammen. Und nach einem Einblick in die Reuter´sche Schatztruhe in Gestalt der Schultasche konnte endlich entdeckt werden, warum Helmut Reuter bei seinen Schülern für aktuellen und informellen Unterricht beliebt war – mehrt wird aus Gründen des Datenschutzes nicht verraten.

Und so zeigte sich letztendlich, dass allen Helmut als frisch gebackener Pensionär fehlen wird, denn als echtes Exemplum magistri vere Antoniani (ein Vorbild für einen wahrhaftigen Lehrer des Antonianums) ist er quasi unersetzbar.

Lieber Helmut, wir wünschen Dir alles Gute – und schau recht häufig mal vorbei!     

 Christian Wendel

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