Aschermittwochsgottesdienst der Klassen 5 und 6

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„Hat nicht jeder von uns mehrere Gesichter, ja viele sogar? Haben wir nicht alle das Bedürfnis eine Maske aufzusetzen, wenn andere Menschen uns allzu direkt ins Gesicht sehen, um darin zu lesen, was in uns vor sich geht? – Solche Fragen stellten sich die Mädchen und Jungen unseres 5. und 6. Jahrgangs in der Messfeier zum Aschermittwoch. Der Spaß am Verkleiden in der Karnevalszeit war Auslöser für den Blick „hinter den Spiegel“ und „hinter die Maske“. Die am Aschermittwoch beginnende Fastenzeit als Gelegenheit, ins eigene Innere zu blicken und sich zu trauen, die verschiedenen Masken, die wir im Alltag schützend vor uns halten, abzulegen. Denn vor Gott können wir so sein, wie wir sind. Er kennt uns und liebt uns – mit allen Fehlern oder vermeintlichen Schwächen.

Schülerinnen und Schüler der Religionsgruppe 5 Fa/La zeigten ihre Masken als immer fröhlicher Clown, als immer lächelnde Prinzessin, als immer cooler Cowboy und immer protestierender Punk – und sie zeigten auch, wie es oft hinter der Maske aussieht: traurig, nicht perfekt, hilfsbedürftig, nach Antworten suchend.

Jedem  Anwesenden  wurde das Aschekreuz auf die Stirn gezeichnet mit der Aufforderung „Kehre um und glaube an das Evangelium!“. Dieser Wunsch soll alle durch die Fastenzeit und darüber hinaus begleiten, denn die gute Botschaft Jesu ist, dass Gott uns so liebt wie wir sind.

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Annegret Struck

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