Gelungene Eröffnung

 

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 Über ein Jahr lang hat sich das Seminarfach „Museum der verlorenen Herzen“ mit dem Thema „Liebe“ beschäftigt; die Ergebnisse kann man seit Freitag im Museum im Zeughaus sehen. Über 30 Leute kamen zur Eröffnung der Ausstellung „Liebe“, die die Schülerinnen und Schüler in den vergangenen Tagen aufgebaut haben. Und auch wenn es am Dienstag noch nicht so aussah, wurde alles rechtzeitig fertig, sodass die Besucher nun acht Stationen bewundern können.

Die Schülerinnen und Schüler haben dabei verschiedene Aspekte der Liebe in Artefakte umgesetzt. So kann man einen Klischeeraum bewundern oder Lebenswege nachempfinden; andere Stationen beschäftigen sich mit Leid und Schmerz, Sexualität oder Liebesritualen. Und an vielen Stationen kann und soll der Besucher auch selbst tätig werden.

Bei der Eröffnung trugen die Schülerinnen und Schüler nach der Begrüßung des Museumsleiters Axel Fahl-Dreger Ausschnitte aus ihren Facharbeiten vor. Bevor Theresa Melnyk das Konzept des Museums erläuterte, trug Henrik Almes ein Kapitel aus dem Roman „Museum der verlorenen Herzen“ von Helga Bürster vor, das die Ursprungsidee zu dem Museum hergegeben hatte. Danach begaben sich die Besucher auf einen Rundgang durch die Ausstellung, der über eine Stunde dauerte, weil jeder Besucher auch alle Stationen ausprobieren wollte. Eine gemeinsame Luftballonaktion in den abendlichen Himmel beendete die Premiere.

Die Ausstellung kann bis zum 26.1. zu den Museumsöffnungszeiten (Di-So 14-18 Uhr) besucht werden; sie kostet den Museumseintritt (2,50 €, ermäßigt 2€, Kinder 1€).

Olaf Bröcker

 

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