Tennis-Mädchen des Antonianum sind weiter!

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Jugend trainiert für Olympia 2013 – Tennis WK3 Mädchen

Kreisentscheid GAV Vechta – Gymnasium Lohne: „Knapper geht´s nicht!“

Enger hätte die Entscheidung nicht ausfallen können: Bei gleicher Anzahl gewonnener Matches und einzelner Spiele haben sich die Mädchen den Gymnasium Antonianum Vechta gegen das Gymnasium Lohne für den Bezirksentscheid qualifiziert, da sie das entscheidende zweite Doppel gewonnen haben.

Die glücklichen Siegerinnen im doppelten Sinn:

Von links: Milena Stallmann (9Fc), Aylin Kamenica (6Fa), Hanna Fangmann (7BL), Marie‑Charlot Lonnemann (9Fa) und Julia Niehaus (7La).

 

Lohne war der erwartet schwere Gegner und entsprechend ausgeglichen waren die Einzel.

An Position 1 trafen Marie-Charlot Lonnemann und Jacqueline Krümpelmann aufeinander. Marie-Charlot war durch eine Verletzung gehandicapt und konnte daher nicht ihre volle Leistung bringen, gestaltete das Spiel aber trotzdem sehr eng und unterlag nur knapp mit 7:9. Im zweiten Einzel konnte Julia Niehaus gegen die ein Jahr jüngere und gut aufspielende Vivien Endemann einen 2:5-Rückstand noch aufholen und gewann mit 9:5. Ebenso siegte Hanna Fangmann an Position 3 glatt mit 9:2 gegen Lea-Marie Zerhusen, während Aylin Kamenica an 4 zwar gut mithalten konnte, aber letztendlich gegen die drei Jahre ältere Barbara Burkhard mit 1:9 das Nachsehen hatte.

Damit stand es 2:2 nach den Einzeln bei einem mehr gewonnenen einzelnen Spiel für die Mädchen vom GAV. Nach den Regeln gewinnt bei einem Endstand von 3:3 die Mannschaft, die mehr einzelne Spiele gewonnen hat, liegt auch da ein Gleichstand vor, ist die Mannschaft der Sieger, die das zweite Doppel für sich entscheiden kann.

Für das Antonianum traten Milena Stallmann und Marie-Charlot im ersten Doppel gegen Jacqueline Krümpelmann und Vivien Endemann an, gaben jedoch aufgrund von Marie‑Charlots Verletzung bereits nach dem ersten gespielten Punkt auf. Somit ging das erste Doppel mit 9:0 an Lohne. Das bedeutete, dass Julia und Hanna im zweiten Doppel maximal ein Spiel abgeben durften, um trotzdem noch Sieger dieser Begegnung zu werden – gegen Lea-Marie Zerhusen und Vivien Büssung ein schweres Stück Arbeit und fast unmöglich, zumal Hanna und Julia gleich mit 0:1 zurücklagen. Aber durch eine beeindruckende und sehr konzentrierte Leistung schafften die beiden bei Abwehr von vier „Matchbällen“ unter großem Jubel der ganzen Mannschaft tatsächlich den notwendigen 9:1-Sieg!

Ein toller Erfolg, zu dem alle beigesteuert haben – denn kein einziges gewonnenes Spiel weniger und kein verlorenes Spiel mehr hätte es sein dürfen.

Jetzt geht´s in zwei Wochen zum Bezirksentscheid - Glückwunsch ans gesamte Team!

 

Barbara Schneider

 

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