Sehr erfolgreiches Engagement der Klasse 5 Bl

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Klasse 5BL sammelt 600 Euro für Afrika und kann die Summe mehr als verdoppeln

Vor den Herbstferien waren afrikanische Musiker der Gruppe „Black und White“ in Begleitung eines deutschen Journalisten im Antonianum zu Gast, um mit den Kindern der Klassen 5 zu tanzen, zu singen und mit 80 Djemben die Turnhalle zum Klingen zu bringen.

Aber nicht die Musik allein bewegte die Fünftklässler, sondern auch die Informationen und Bilder über die schrecklichen Lebensverhältnisse vieler afrikanischer Kinder, die unter verpesteter Umwelt leiden, nur geringe Bildungschancen haben und nicht selten an Unterernährung wegen Hungers sterben.

Einigen Schülerinnen der Klasse 5BL ließ das keine Ruhe und sie beschlossen, in den Herbstferien eine Sammelaktion zu Gunsten notleidender afrikanischer Menschen, insbesondere der Kinder zu organisieren. Mit der entsprechenden Genehmigung der Schulleitung und mit Hilfe selbst gestalteter Plakate zogen sie an zwei Tagen der Herbstferien durch die Vechtaer Innenstadt und sammelten über 600 Euro, die sie dem Rotary Club Vechta zur Verfügung stellten. Dass auch die OV über diese Hilfsaktion berichtete, erfreute die Bläserklasse natürlich besonders.

Der Präsident des Rotary Clubs Vechta, Franz-Josef Theilen, und der Schatzmeister Helmuth Martens besuchten im Beisein von Frau von Wahlde als Vertreterin der Schulleitung am 22. November die Klasse 5BL im GAV, nahmen die Spende entgegen und erklärten den Schülern und Schülerinnen, dass mit diesem Geld ein internationales Rotary-Projekt in einem Township in Südafrika (Station Hill) unterstützt wird. Besonders erfreut waren die Kinder, als die Rotarier ihnen berichteten, dass das internationale Hilfswerk der Rotary Foundation diese Spende mehr als verdoppelt, sodass den Kindern in den südafrikanischen Elendsvierten mehr als 1500 Euro durch die Initiative der Klasse 5BL zur Verfügung gestellt werden können. Mit einem afrikanischen Lied verabschiedeten sich die Kinder von ihren Gästen, die versprachen, dass jeder Cent der gespendeten Summe die Ärmsten der Armen in dem südafrikanischen Elendsviertel auch tatsächlich erreicht.

Robert Eilers

 

 

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