Lesung in Nordhorn

  • anneke_nordhorn

Am gestrigen Dienstag feierte in Nordhorn die Schreibwerkstatt des dortigen Jugendzentrums die Premiere ihres im Geest-Verlag erschienenen Buches "Sag es in Worten".

Anneke Hugenberg und Daniela Heyng brachten dazu ein Grußwort der Schreibwerkstatt des Antonianums und Anneke las noch einen eigenen Text aus der eigenen Anthologie "Aus schwangeren Laternen". Die Jugendlichen haben sich bereits im Mai auf dem Sommerfest des Verlags in Langförden kennen gelernt und hoffen nun auf einen gemeinsamen Workshop.

Erfolgreiche Lesungen beim Verlag

Die Mitglieder der Schreibwerkstatt haben auch in diesem Jahr einen wichtigen Beitrag zum Sommerfest des Geest-Verlags geleistet. Vor allem Lydia Kock fiel mit ihrer offenen Art und ihren anspruchsvollen Texten den rund 80 Autoren auf, die sich im Spieker in Langförden insgesamt versammelt hatten. Dies ist umso bemerkenswerter, als sie zum ersten Mal überhaupt solo gelesen hat. Etwas früher am Tag trug sie außerdem einige ihrer kurzen Prosatexte zur gemeinsamen Lesung der Gruppe bei, die auch ein sehr positives Echo fand. Aber auch Svenja Marie Bösing und Olaf Bröcker bekamen viel Beifall bei ihren Vorträgen. Svenja Marie musste außerdem noch lange Fragen zu ihrer Teilnahme am Literaturlabor Wolfenbüttel beantworten, die sie in diesem Jahr gewonnen hat.

Bilder zu den Lesungen un dzu den vielen anderen, die auch in diesem Jahr bedauerlicherweise auf nahezu kein Interesse in der Schule stieß, sind unter

http://www.geest-verlag.de/bilder_sommerfest_2012

und

http://www.geest-verlag.de/bilder_sommerfest2012_2

zu finden. Einige Komentare von Autoren stehen unter

http://www.geest-verlag.de/news/r%C3%BCckmeldungen-zum-literaturfest

und

http://www.geest-verlag.de/news/noch-ein-paar-eindr%C3%BCcke-vom-7-literarischen-sommerfest

Viel Freude damit!

Autorenlesung mit Reinhard Rakow

  • Carina liest

Zu einer ganz besonderen Literatur-Veranstaltung lädt das Gymnasium Antonianum am Dienstag, 20. März, 19:00 Uhr, in die Mensa ein. Der Berner Autor Reinhard Rakow liest aus seinem Roman „Konzert im Schloss" Teile des „NÄGELSCHLÄGE" betitelten Schlusskapitels.

Um dessen Mehrschichtigkeit und Vielstimmigkeit gerecht zu werden, hat Rakow die Lesung als „Hörspiel-Lesung" eingerichtet. Dazu hat er den Live-Vortrag collageartig angereichert mit auf CD eingelesenen Passagen, Zitaten, Geräuschen und Musik.

„NÄGELSCHLÄGE" steht am Ende von Reinhard Rakows Roman-Duo „atem~pause" und „Konzert im Schloss" (2012, Geest-Verlag). Beide Werke durchbrechen die gewohnte Romanform. Statt eines Helden handeln viele, statt einer Welt begegnen uns unterschiedliche Welten. Handlungsstränge, Orte und Zeiten verweben, vermischen, durchdringen sich.

Rakow, 1952 geboren in Gelnhausen/Hessen, Studium der Rechtswissenschaften und der Psychologie, ist Autor von Lyrik, Essays, Erzählungen und Romanen. Seine Texte stellte er dem Publikum bundesweit in mehr als hundert Lesungen und Konzertlesungen vor. Die neue Kombination von „echter" und „eingespielter" Lesung verleiht seinen Texten eine ganz besondere Eindringlichkeit. Besucher können sich auf ein außergewöhnliches Hör-Erlebnis freuen.

Das Antonianum freut sich auf ein möglichst großes interessiertes Publikum.

Der Eintritt ist frei!

Musikalische Lesung!

  • musikalischelesunganton

Ein besonderes Ereignis erwartet Sie und euch am Donnerstagabend im Gulfhaus!

Fungafop-blue und die Schreibwerkstatt laden ein zu einer musikalischen Lesung: Literatur und Musik!

Die Veranstaltung beginnt um 19.30 im Gulfhaus, der Eintritt ist frei, um eine kleine Spende wird gebeten!

Wir freuen uns auf Sie!

Erfolgreiche Buchpremiere

  • premiere stadtfhrer

Zum zweiten Mal in diesem Jahr hat die Schreibwerkstatt eine Anthologie ihrer Texte veröffentlicht. Aber diesmal ist es ein besonderes Buch: Fast zwei Jahre lang haben die Mitglieder der Gruppe an verschiedenen Stellen in Vechta Literatur verfasst und diese nun in einem Literarischen Stadtführer zusammengestellt. Er trägt den Namen "Straßenfeger".

Zur Buchpräsentation im Museum im Zeughaus waren über 50 Zuhörer gekommen, die zunächst vom Bürgermeister, von der Referentin für Literatur der Stiftung Niedersachsen und vom Schulleiter begrüßt wurden. Auf einige kurze Texte, bei denen das Publikum in die Lesung miteinbezogen wurde, folgte eine etwas über halbstündige Busfahrt durch Vechta, wobei die Fahrgäste an einigen Stellen ausstiegen und nun von den Autorinnen und Autoren am Originalschauplatz Gedichte und Kurzprosa vorgelesen bekamen.

Wieder im Museum angekommen, schloss der sehr gelungene Abend mit einigen weiteren Texten und dann einer ausgiebigen Signierstunde.

Die Bilder gibt es zu sehen unter

http://geest-verlag.de/stadtfuehrer

Den Stadtführer gibt es beim Geest-Verlag, bei der Tourist-Info im Rathaus sowie im Museum im Zeughaus sowie in jeder Buchhandlung.

Wichtige Termine!!

  • communauten

Nachdem die beiden Schulen, bei deren Schreibtagen die Schreibwerkstatt in den letzten Monaten unterstützt hat, ihre Bücher herausgegeben haben (Hauptschule Dinklage: 3.11., 19.00 Uhr, Elisabethschule Vechta 9.11., 18.00 Uhr, Kreishaus), ist nun die Gruppe selbst wieder dran.

Am 17. 11. erscheint der "Straßenfeger", der literarische Stadtführer durch Vechta. Er entstand in den vergangenen zwei Jahren mit Unterstützung der Stiftung Niedersachsen, die uns in ihr Programm "Communauten" aufgenommen hat und nun die Herausgabe des Buches finanziert.

In den letzten zwei Jahren hat die Schreibwerkstatt eine Reihe von Plätzen in Vechta aufgesucht und, statt im Schulgebäude, dort ihre Texte verfasst. Diese Texte kommen nun in Buchform heraus. Am 17.11. um 19.00 wird im Museum im Zeughaus die Buchpremiere stattfinden. Der Eintritt ist frei! Im Frühjahre wird die Herausgabe eines literarischen Geo-Cache-Stadtführers folgen.

Zwei Wochen später findet die nächste öffentliche Lesung statt. Wie vor zwei Jahren schon mit dem ELSE-Chor liest die Schreibwerkstatt nun gemeinsam mit Fungafop-Blue. Musik und Texte sind jeweils aufeinander bezogen, so dass sich ein gemeinsames Lesungs-Konzert ergibt. Lassen Sie sich überraschen! Die Konzert-Lesung findet am Abend des 1.12. (Uhrzeit folgt!) im Gulfhaus statt. Der Eintritt ist frei; um eine kleine Spende für unsere Unkosten wird herzlich gebeten.

Auch schon einmal hingewiesen sei an dieser Stelle auf die Buchpremiere von "streckenweise farbenblind. Erzählungen und mehr" (Arbeitstitel), dem ersten Buch von Olaf Bröcker, am 13.12. im Museum im Zeughaus.

Schreibwerkstatt an der Hauptschule

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Die Fotos zum Anschauen und Durchblättern bitte anklicken.

Wie im vorigen Jahr an der Grundschule Langförden hat der Geest-Verlag auch in diesem Jahr einen Schreibtag an einer Schule organisiert und die Schreibwerkstatt um Unterstützung gebeten. Am 22. Juni hat die gesamte Hauptschule Dinklage (5. bis 10. Klasse) an insgesamt 25 Stationen gedichte, Reportagen und Prosatexte verfasst; diese Texte werden nach den Sommerferien in einem Buch beim Geest-Verlag erscheinen.

Der Tag begann mit einer Lesung von drei Antonianern. Neun Mitglieder der Schreibwerkstatt haben dann - zum Teil mit Hauptschullehrern gemeinsam, zum Teil auch eigenverantwortlich - eine der Stationen übernommen und die Schülerinnen und Schüler dort zum Schreiben angeleitet. Wie auch die Bilder zeigen, haben sich sofort und meist zwanglos Kontakte ergeben, die manchmal auch in die Texte eingeflossen sind.

Jedenfalls für alle eine nicht ganz alltägliche Erfahrung!

Schreibwerkstatt liest beim Autorentreffen

  • dsc07906

Auch in diesem Jahr nahm die Schreibwerkstatt am Sommerfest des Geest-Verlags teil.

Den Auftakt bildete ein Workshop mit mehreren Autoren des Verlags, bei dem zu Bildern des im Spieker in Langförden ausstellenden Künstlers Reinhard Rakow geschrieben wurde.

Die entstandenen beeindruckten den Verleger so, dass er während des ersten Tages Lydia und Anneke ihre Texte als Pausenfüller vortragen ließ. Am selben Tag hatte auch Svenja Marie Bösing ihre erste und ebenfalls beeindruckende Solo-Lesung.

Am zweiten Tag las Luisa Maureen Chilinski ebenfalls als Premiere aus ihren Gedichten, und den Abschluss der Veranstaltungen bildete für uns die gemeinsame Lesung der gesamten Gruppe am Samstagabend.

Viele der anwesenden Autoren haben nach weiteren Gedichten oder Prosastücken unserer Autorinnen und Autoren gefragt oder das Buch "Aus schwangeren Laternen" gekauft.

Die Fotos zum Anschauen und Durchblättern bitte anklicken.

Schreibwerkstatt liest beim Geest-Verlag

  • antonianum18

Wie im letzten Jahr auch liest die Schreibwerkstatt wieder beim Sommerfest des Geest-Verlags. Allerdings stehen für die Mitglieder der Gruppe in diesem Jahr gleich mehrere Termine an.

Am Freitag, dem 3. Juni, haben wir zunächst die Möglichkeit, mit einigen zum Lesefest angereisten Autoren in einem Workshop zu arbeiten. Um 17.40 Uhr erhält dann Svenja Marie Bösing ihre erste Sololesung.

Am Samstag stehen drei weitere Termine an. Um 12.25 Uhr liest der Leiter der Gruppe, Olaf Bröcker, und um 18.45 Luisa Maureen Chilinski, auch sie zum ersten Mal solo.

Um 19.40 Uhr liest dann die gesamte Gruppe, die sich im Moment im Neuaufbau befindet. Für Carina und Maren ist das die erste öffentliche Lesung.

Alle Veranstaltungen finden im Spieker in Langförden statt; der Eintritt ist frei und für Getränke ist gesorgt. Einzelne Termine können sich kurzfristig verschieben.

Schauen Sie doch einmal vorbei!!

Das Bild zeigt die Gruppe bei der letztjährigen Lesung. Zum Vergrößern bitte anklicken.

Aus dem Buch: dritter Text

Selbst ... ich?
so fragt das dritte Kapitel aus dem Buch "Aus schwangeren Laternen".
Hier ein Text, der diese Frage konkretisiert: "Der Versager" von Tale Inger Ulbrich
In den Augen der Anderen bin ich einfach nur „der Versager“. Warum? Drei Wörter: Ich habe Angst. Ich bin ängstlich, wirklich ängstlich, ständig bin ich eingeschüchtert von fast allem, fast, was sag ich, von allem, von allem und vor allem immer.
Ich habe Angst, Angst vor dem Führer, ihn nennt man „den Mächtigen“, Angst vor dem Arzt aus dem dritten Stock, für den Handfassen so einfach ist, mich ängstigt das Wetter, ob schön, miserabel, ich habe sogar Angst vor dem Stuhl, der da so steht, reglos, auf vier Beinen, wartend, dass jemand ihn auswählt. Sollte ich ihn auswählen? Schließlich war es mein Stuhl. Ich habe Angst, das Gefühl des Stuhls, der mich unbedingt als seinen Platzhalter fordert, nicht mehr loszuwerden.
Ich habe Angst vor diesen Gefühlen: Verfolgung, Verlangen, Versagen. Vor allem das Versagen, dass mich quält, Qualen, immer.
Fremd zu sein wünsche ich, egal wo zu sein, Hauptsache immer, immer fremd. Dann gäbe es mir gegenüber vielleicht keine Erwartungen, keine Erwartungen an den Versager, den Versager, der sogar das Autofahren aufgegeben hat, aus Angst, das Auto würde in eine Baustelle fahren. Nein, ich würde in eine Baustelle fahren. Doch wie sollte ich mich dann befreien? Eigentlich müsste ich ja einfach nur fahren, wie alle, fahren wie alle. Das fällt mir schwer. Warum? Ich habe Angst, Angst vor allen anderen. Angst, immer Angst.

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