Laura Klatte: Nächte auf Ibiza

So stand er nun vor ihr. Wie Gott ihn schuf: groß, muskulös, braungebrannt. Seine langen schwarzen Locken rochen nach der Spanischen Sonne, als sich sein starker Oberkörper langsam zu ihr beugte.
„Oh Carlos!“ flüsterte sie geheimnisvoll, „ich kann gar nicht...“ Doch bevor sie den Satz beenden konnte, presste er leidenschaftlich seine Lippen auf die ihrigen. Die Lippen des Spaniers waren sanft und weich und als er sie wieder löste, konnte Petra kleine Schweißperlen der Erregung auf seiner Stirn erblicken.
Carlos’ Blick in die blauen Augen dieser blonden Schönheit war tief und voller Vorfreude auf das, was noch passieren könnte.
Er berührte sanft ihren linken Ellbogen, bevor er sie wieder mit großer Hingabe küsste. Langsam schob er dabei mit zitternder Hand den Träger ihres Oberteils herunter, bevor seine Zunge sanft die von Petra liebkoste.
Erhitzt und errötet von der Sehnsucht nach seinem Körper begann auch sie zu zittern, glühend vor Lust.
War es der Reiz des Verbotenen?
Die Gefahr, sie könne ihren Mann und Carlos seinen Job verlieren?
Schließlich war es Carlos als Golflehrer der spanischen Clubanlage untersagt, auch nur ein Treffen mit weiblichen Gästen einzugehen.
Doch all dies zählte jetzt nicht, nicht in diesem Moment, nicht zwischen den beiden.
Günther, Petras Mann, war derweil weit weg in Bayern und sie mit Carlos hier.
Als er sie mit einem kräftigen Griff an die Hüfte auf den Tisch setzte und ihr stürmisch das Shirt auszog, verlor Petra auch ihre allerletzten Zweifel und warf ihr schlechtes Gewissen zusammen mit ihrem Shirt in die letzte Ecke des kleinen Büros. Auf der Glasscheibe des Schreibtisches spiegelten sich durch das Fenster der Mond und das Sternbild des Orion: Genauso sah sie Carlos in diesem Moment, als starken Jäger, der sie geradezu mit Leidenschaft überflutete.

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