Erfolg für Schülerin aus Schreibwerkstatt

svenja

„Kultur – was bringt das? Rechnet sich das?“
Mit diesen Worten leitete die Vorsitzende des Rates von Berne/Wesermarsch ihre Eröffnungsrede der 2. Berner Bücherwochen ein. Sie zitierte damit eine Frage, die sich Kulturschaffende gerade auf dem Land immer wieder anhören müssen. Und sie traf damit auch die Frage, die sich die Schreibwerkstatt des Antonianums immer wieder stellen lassen muss bei ihrem Versuch, „Brücken zur Kultur“ zu bauen.
In diesem Fall hatten mehr als 400 Autoren, darunter viele Profis, weit über 4000 Textseiten eingereicht zum Literaturwettbewerb der 2. Berner Bücherwochen, die am Donnerstag eröffnet wurden. Auch die Mitglieder der AG Schreibwerkstatt haben ihre Texte zum Thema „Grenzen“ eingereicht und die Kurzgeschichte „Ich bin müde“ (siehe unter mehr…) von Svenja Marie Bösing (Klasse 10 b) wurde unter dieser starken Konkurrenz ausgewählt für die Anthologie „Grenzerfahrungen“.
Und nicht nur das: Svenja war auch eine von nur fünf Autorinnen und Autoren, die ihre Texte bei der Eröffnungsveranstaltung lesen durften. Die etwa 200 Zuhörer, darunter etwa 50 Autoren von anderen Anthologiebeiträgen, waren sehr angetan von Text und Vortrag, was der Autorin beim anschließenden Empfang mehrfach persönlich bestätigt wurde, unter anderem vom Veranstalter der Bücherwochen, dem Autor und Maler Reinhard Rakow.
Wer die Texte von Svenja und den anderen (zurzeit) sechs Mitgliedern hören will, bekommt dazu im kommenden Halbjahr mindestens zweimal die Gelegenheit; die genauen Lesungstermine in der Schule bzw. im Museum im Zeughaus folgen. Außerdem werden in naher Zukunft ständig einige Texte auf der Homepage stehen, wie auch auf den Tischen der Cafeteria immer wieder Gedichte und Kurzgeschichten zu finden sind.

O.Bröcker

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