Kai Brakhage feiert 25-jähriges Dienstjubiläum

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Man sieht ihm die 25jährige Dienstzeit am Gymnasium Antonianum Vechta nicht an – dennoch blickt Kai Brakhage in gewohnt sportlicher Dynamik auf eine interessante und vielseitige Vita zurück.

Der Schulleiter, Herr Peter Rörsch, konnte ein vielschichtiges Bild des beruflichen Werdegangs entwerfen.

Über die Grundschule Extertal-Büsingfeld und das Gymnasium Barntrup, an dem er sein Abitur ablegte, führte es ihn zuerst zur Universität Göttingen (Studiengang Mathematik, Geschichte); an der Carl-von-Ossietzky Universität legte er dann das 1. Staatsexamen ab, parallel an der Fernuni Hagen erlangte er das Mathematik- Diplom mit Nebenfach Wirtschaftswissenschaften.

Für viele ein Geheimnis war die Tatsache, dass Kai Brakhage dank der Kaufmannsgehilfenprüfung an der IHK Lippe ein ausgebildeter Bankkaufmann ist – praktische Eindrücke seiner Kenntnisse erlebten sowohl die Detmolder Sparkasse als auch die Oldenburger Raiffeisenbank.

Seit 1997 ist Kai Brakhage beim Land Niedersachsen mit den Fächern Mathematik, Geschichte und Wirtschaftslehre beschäftigt und im Februar 1998 folgte die Verbeamtung. Neben den „Allgemeinaufgaben“ (Klassenlehrer, Tutor, Einsatz im Abitur, Betreuung des Betriebspraktikums) ist er regelmäßiger Austauschbegleiter v.a. in die nördlichen Austausch-Länder unserer Schule.

Seit 2003 ist er als Fachobmann unter dem Titel: „Planung und Betreuung schulischer Projekte besonders im sozialen Bereich“ mit zusätzlichen Aufgaben betreut. Im Sponsoring für die Schule, vor allem auch für die Chronik, knüpfte er zahlreiche, wichtige Kontakte mit hiesigen Unternehmern und Geschäften. Für viele Oberstufenschüler hat er mit seinem „MIG-Planspiel“ den Blick in und den Weg zur Wirtschaft bereitet.

Nebenberuflich ist er an der Fernuniversität Hagen als Dozent tätig und als Lehrbeauftragter für die Uni Vechta. Darüber hinaus veröffentlicht er Materialien für Lehrer zum Thema Wirtschaft und steht dem Kolleginnen und Kollegen in seiner Funktion als Vorstand im Oldenburger Philologenverband stets hilfreich zur Seite.

Auch die Fachobleute der Fachgruppen Mathematik (Frau Burkhardt) und Geschichte (Herr Bröcker) sowie der Vertreter des Personalrates (Herr Wendel) ergänzten die Laudationes um Einblicke in die schulische Arbeit und –immer besonders interessant- die private Seite des Jubilars. Da diese Details selbstverständlich dem Datenschutz unterliegen, sei hier nur angedeutet, dass die überragenden Leistungen in den Disziplinen Schwimmen und Laufen genauso neidlos anerkannt wurden wie die Freude aller Kolleg(inn)en darüber, einen stets gut gelaunten und von den Schülern geschätzten Lehrer in ihren Reihen zu wissen!

Wir gratulieren!

Christian Wendel

 

Geschichtslehrer in Potsdam

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Wie in jedem Jahr waren die Historiker des Antonianums auch in diesem Jahr unterwegs. Im neuen Palais wurde die sehr lohnende Ausstellung "Friederisiko" über Friedrich den Großglückhaber ausführlich besichtigt. Ein Historischer Stadtspaziergang sowie viel fröhliches Beisammensein rundeten die Fahrt ab, auch wenn es beim diesjährigen verflixten siebten Mal leider einen Autoaufbruch zu beklagen gab.

Abiturientia 2012 überreicht ihr Abigeschenk

 

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In der letzten Woche der Sommerferien überreichten Thu-Anh Vu, Carina Lübberding und Nico Frese als Vertreter/innen des Abiturjahrgangs 2012 ihr großzügiges Abigeschenk an Schulleiter Peter Rörsch. Inspiriert durch ihre Erfahrungen während eines Aufwärmspielchens im Oberstufensport hinsichtlich des bemitleidenswerten Zustands unserer Softbälle entschloss sich die Gruppe, dem Antonianum neue Bälle zu spendieren.

Am 27.8. war es dann soweit: Hocherfreut nahm unser Schulleiter insgesamt 20 Soft-, 15 Basket- und 10 Volleybälle entgegen! Die Bälle sind versehen mit einem Aufkleber, der uns hoffentlich noch lange an den großzügigen Spender erinnern wird.

Wir bedanken uns ganz herzlich beim Abiturjahrgang 2012 und werden das Geschenk hoffentlich lange in Ehren halten.

Annelie Bocklage in den Ruhestand verabschiedet

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Am Ende des Schuljahres 2011/12 verabschiedeten wir im Rahmen einer schulinternen Abschlussfeier nach 22 Dienstjahren am Antonianum unsere Kollegin Annelie Bocklage in den wohlverdienten Ruhestand.

 

Schulleiter Peter Rörsch stellte in seiner Ansprache das außergewöhnliche Engagement und die professionelle und qualifizierte Arbeitsweise von Frau Bocklage in den Fokus.  Vielfältig und breit gefächert waren ihre schulischen Aufgaben:

  • Jahrgangskoordinatorin
  • Organisation der Abiturabschlussfeier
  • Umsetzung des Ganztagsschulkonzeptes
  • Organisation von Fortbildungen
  • Kontakterin zur Stadt, zur Universität, zur VHS
  • DELF- und CAE-Qualifikationen
  • und nicht zuletzt: Lehrerin für Englisch, Französisch und Darstellendes Spiel

All diese Aufgaben meisterte sie souverän und mit besonderer Kompetenz. Ihr besonderes Steckenpferd war die Musical-AG „ACTivity“. Während der vergangenen 15 Jahre bereicherte sie das kulturelle Leben der Stadt Vechta in außergewöhnlicher Weise. Darüber hinaus ermöglichte Frau Bocklage ganzen Schülergenerationen, vielfältige Kompetenzen als Ton- und Lichttechniker, als Bühnenbauer, als Bandmitglied sowie als Schauspieler, Sänger oder Tänzer zu entwickeln. Qualitäten, die über die Grenzen der Stadt Vechta hinaus Beachtung und Anerkennung fanden, was die Vielzahl der Bundes- und Landespreise und –auszeichnungen dokumentiert.

Die Schulgemeinschaft dankt Frau Bocklage für ihr außergewöhnliches Engagement und wünscht ihr Gesundheit und alles Gute für die Zukunft!

Frau Rita Instinsky feiert 40-jähriges Dienstjubiläum

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Frau Rita Instinsky arbeitet seit dem 01.09.1972 am Gymnasium Antonianum Vechta. Schulleiter Peter Rörsch durfte der Jubilarin am vergangenen Freitag die Urkunde zum 40-jährigen Dienstjubiläum überreichen.

 

Herr Rörsch stellte unsere Kollegin in seiner Laudatio als Vollblut-Sportlehrerin heraus, die durch ihre mehr als 20 Sportstunden eine besondere Arbeitsbelastung erfährt. Trotz dieser Belastung stellte sie in ihren vielen Berufsjahren den Dienst immer in den Vordergrund und hat sich stets als besonders engagierte und zuverlässige Lehrerin erwiesen.

Gleichzeitig wies unser Schulleiter auf den außergewöhnlichen Erfahrungsschatz und die scheinbar unerschöpfliche Quelle an Unterrichtsideen, an Übungsformen oder an Spielen hin, mit denen sie in ihrer hilfsbereiten Art nicht nur den Kollegen oft aus der Patsche geholfen hat, sondern auch ihre Schülerinnen und Schüler immer wieder motivierte und begeisterte. Herr Rörsch berichtete von der Hospitation einer Sportstunde in einer „besonders coolen“ Klasse 9, in welcher es Frau Instinsky trotz der alters- und pubertätsbedingten Vorbehalte der Schüler gelang, die ganze Klasse in Schwung zu bringen und zur schweißtreibenden und zielgerichteten Bewegung zu motivieren. Dieses Beispiel mache deutlich, dass die Schülerinnen und Schüler das Fach Sport auch für ihre Lehrerin schätzen.        

 

Wir gratulieren Frau Instinsky ganz herzlich und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute!

 

Einschulung der Fünftklässler

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Am Samstag wurden die neuen Fünftklässler und ihre Eltern und Verwandten am Antonianum begrüßt. Nach dem Motto: "Mit euch wird das Leben bunt" wurden sie offiziell in unsere Schulgemeinschaft aufgenommen. Im Rahmen der von Maria von Wahlde organisierten und moderierten Feier wurde jede Schülerin und jeder Schüler mit Handschlag vom Schulleiter und den Klassenlehrern begrüßt. Gleichzeitig stellte Frau Weigel jeder Klasse ihre Tutoren/innen vor, die unseren Neuen den Einstieg erleichtern und sie bei allen Fragen und Problemen unterstützen sollen.

 

Wir heißen unsere neuen Schülerinnen und Schüler herzlich willkommen und wünschen ihnen einen guten Start an ihrer neuen Schule!

 

Weitere Fotos der Einschulung finden Sie in unserer Bildergalerie.

Europaabgeordneter Matthias Groote zum 15. Jahrestag der Europaschule am Antonianum

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Plädoyer für eine europäische Wirtschafts- und Energiepolitik

 

Im Rahmen des Europatages am Gymnasium Antonianum war der SPD-Europaabgeordnete Matthias Groote zu Gast. Vor Schülerinnen und Schülern der 9. und 10. Klassen ging der Vorsitzende des Umweltausschusses des Europäischen Parlaments in seinem Referat auf den Verlauf der Finanz- und Wirtschaftskrise der letzten Jahre und die Auswirkungen auf Europa und Deutschland ein. Dabei betonte er, dass es uns als Exportnation Nr. 1 in der EU nicht gleichgültig sein könne, wenn Mitgliedsstaaten der EU in Schwierigkeiten gerieten. Zum einen sei die EU ein Markt für deutsche Produzenten, zum anderen gäben Entwicklungen in Ländern, die nicht so gut aus der Krise herausgekommen seien wie Deutschland, durchaus Anlass zur Besorgnis. Wenn beispielsweise in Spanien jeder zweite junge Mensch arbeitslos sei, könne dies zu einer ernsten Bedrohung der Demokratie werden.

Als Fachmann für Energie- und Umweltfragen stellte er dann heraus, dass es großer Anstrengungen in den Industrienationen bedürfe, um den Wohlstand zu erhalten. Eine wachsende Weltbevölkerung – bis 2050 werde diese auf 9 Mrd. steigen –generiere einen höheren Energiebedarf, der nicht auf herkömmliche Weise gedeckt werden könne, wenn es nicht zur Beschleunigung des Klimawandels kommen solle. Europa könne nur gemeinsam auf intelligente Lösungen setzen, auch um der Gewichtsverlagerung der globalen Wirtschaft auf Länder wie China, Indien und Brasilien Rechnung zu tragen.

 

Die Energiepolitik spielte dann auch in den Nachfragen der Schülerinnen eine zentrale Rolle. Dabei betonte Groote, dass es bei der Umsetzung des Gesetzes zu den erneuerbaren Energien (EEG) eine Balance geben müsse. „Wenn die Preise wegen der Umsetzung des EEG-zu stark ansteigen, schwindet die Akzeptanz der Energiewende,“ so Groote. Im Übrigen könne die Energiewende nur im Konsens, am besten europäisch, gelingen. Eine Rückkehr zur Atompolitik könne es aber nicht geben. Hier verwies er sowohl auf die ungelöste Atommüllproblematik – es gebe weltweit noch kein einziges Endlager – als auch auf die Tatsache, dass sich Kernenergienutzung langfristig auch betriebswirtschaftlich nicht mehr rechne. Die gelte erst recht dann, wenn man die volkswirtschaftlichen Kosten auf die Produktion umrechne. Neben der Einsparung von Energie müsse es um die Förderung einer gesunden Mischung erneuerbarer Energien gehen. Hier werde die Europäische Union mittelfristig jeden fünften Euro investieren. Groote machte den Schülerinnen und Schülern klar, dass sie gefordert seien, hier die Zukunft anzupacken, z.B. als Ingenieure.

 

Kurt Reinemann

 

Die Mädchen des Antonianum erreichen beim Landesfinale den 2. Platz – ein toller Erfolg!

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Aufgrund der Absage der Mannschaft aus Lüneburg-Stade waren nur drei Teams beim Landesfinale am 16.07.12 in Hannover dabei, sodass in einem bestimmten Modus jeder gegen jeden erst alle Einzel und dann die Doppel gespielt wurden. In allen Begegnungen wurden Kurzsätze gespielt, d.h. es wird bei 2:2 begonnen und dann der Satz normal zu Ende gespielt.

Neben der Mannschaft des Antonianum waren das Gymnasium Eichsfeld und wie erwartet die KGS Hemmingen vertreten. Die Mannschaft der KGS besteht ausschließlich aus Spielerinnen, die aus ganz Niedersachsen stammend im Leistungszentrum und Tennisinternat in Hannover leben oder zumindest dort nahezu täglich unter professionellen Bedingungen trainieren und zu den besten Spielerinnen ihres Jahrgangs in Niedersachsen gehören. Aufgrund dieser Dominanz war es von vorneherein leider klar, dass diese Mannschaft nicht zu schlagen ist.

 

Die Einzelergebnisse spiegeln diese Überlegenheit wider. Die Mädchen vom GAV konnten zwar gut mitspielen, aber die KGS war im Endeffekt überlegen. Bemerkenswert war allerdings die Leistung von Hanna Fangmann, die gegen die ein Jahr ältere und deutlich vor ihr stehende Gegnerin hervorragend gespielt hat und das Match bis zum Ende offen gestalten konnte.

Marie-Charlot Lonnemann – Shaline Pipa   2:6, 3:6

Sophia Warnke – Anna-Milena Behrendt    2:6, 3:6

Julia – Niehaus – Anastasia Rosnowska       2:6, 3:6

Hanna Fangmann – Laura Bente                   3:6, 6:7

Da die KGS Hemmingen bereits als Sieger dieser Begegnung feststand, wurde nur noch ein Doppel gespielt. Hier schlugen sich Julia und Natalie beachtlich, hatten aber gegen die Hannoveranerinnen letztlich keine Chance (2:6, 3:6).

Gegen die Mannschaft vom Gymnasium Eichsfeld ging es um Platz zwei. Während Marie-Charlot unglücklich ihr Einzel im Match-Tiebreak verloren hat, glich Sophia an Position zwei zum 1:1 aus. Auch an den Positionen 3 und 4 wurden die Punkte geteilt: Julia hatte gegen die drei Jahre ältere und körperlich überlegene Gegnerin das Nachsehen, Hanna gewann ihr Einzel glatt in zwei Sätzen.

Somit mussten hier die Doppel entscheiden. Unseren Mädchen reichte der Gewinn eines Doppels in zwei Sätzen zum Sieg. Diesen Punkt holten Marie-Charlot und Sophia im ersten Doppel. Hanna und Annika gewannen etwa überraschend nach verlorenem ersten Satz und Abwehr eines Matchballs ihr Doppel knapp im Match-Tiebreak, sodass die Partie insgesamt mit 4:2 gewonnen wurde.

Marie-Charlot Lonnemann – Anna Braack 2:6, 3:6

Sophia Warnke – Florence Borhard             6:4, 6:3

Julia – Niehaus – Jacqueline Borchard         2:6, 3:6

Hanna Fangmann  - Luzia Zwingmann        6:3, 6:2

Marie-Charlot/Sophia – Braack/Hegemann 6:4, 6:2

Hanna/Annika – Borchard/Borchard            4:6, 6:4, 12:10

Damit sicherte sich das Team vom GAV den zweiten Platz im Land Niedersachsen hinter der KGS Hemmingen, die ebenso klar wie gegen uns gegen Eichsfeld gewonnen hat und damit im September nach Berlin fahren darf.

Unseren Mädchen einen Riesenglückwunsch für eine tolle Leistung!! Ihr habt das Optimale herausgeholt und könnt wirklich stolz auf diesen zweiten Platz im Land sein!!

Barbara Schneider

Fußballfest der Sozial-AG

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11:5 - wann hat man schon einmal ein solches Ergebnis bei einem Fußballspiel? Am vergangenen Donnerstag haben die "Weißen", gecoacht von Herrn Beermann, dem Mitarbeiter der Caritas, die eine Kooperation mit dem Antonianum pflegt, jedenfalls in dieser Höhe gewonnen! Zweiter Sieger im Spiel um die Goldene Ananas waren die "Blauen" unseres Schulassistenten Schopmans.

Viel wichtiger allerdings war die tolle Stimmung, die die Zuschauer auf dem Sportplatz verbreitet haben, als am Donnerstag tatsächlich mal für 2x30 Minuten (plus Halbzeitpause) kein Regen fiel. Wichtig auch der Verkauf von Kuchen und Kratzeis durch die Sozial-AG der Schule, der fast 100 Euro Reinerlös brachte - zugunsten der Caritas, die damit in Not geratenen Familien von Schülerinnen und Schülern ein wenig helfen kann.

Wir danken allen, die das Ergebnis ermöglicht haben: allen voran der Sozial-AG mit Dorle Weigel, dem Schiedsrichter Herrn Zapfe mit seinen Assistenten Henry und Christoph, Herrn Beermann und seiner Mitarbeiterin sowie Herrn Schopmans und allen Lehrern, die ihre Klassen und Kurse auf den Platz statt vor die Tafel geführt haben!

Olaf Bröcker

Chemie-Kurse des 11. Jahrgangs besuchen Dow Chemical

  • chemieexkursion

Schweres Atemschutzgerät und Schutzkleidung mussten nicht angelegt werden. Lediglich ein schicker weißer Helm und Brille waren zu tragen und einzelne Sicherheitsvorschriften einzuhalten, als 27 Schülerinnen und Schüler der Kurse CH1 von Herrn Bathke und ch1 von Frau Rösener, unter Begleitung von Herrn Feierabend, am 16.07.2012 den Produktionsstandort des weltweit zweitgrößten Chemiekonzerns Dow Chemical Company in Stade besuchten.

Das Werk der Dow Deutschland Anlagengesellschaft mbH in Stade ist das bedeutendste Chemiewerk in Niedersachsen. Aus Steinsalz aus den nahe gelegenen Vorkommen in Ohrensen werden im Werk Stade durch eine Chlor-Alkali-Elektrolyse im Diaphragma- und auch im Membran-Verfahren Chlor, Wasserstoff und Natronlauge gewonnen. Das Chlor dient als Ausgangsstoff für zahlreiche weitere betriebseigene Produktionsstufen. Auch Wasserstoff und Natronlauge sind Grundchemikalien für die Weiterverarbeitung zu vielen Produkten unseres Alltages, z.B. aus den Bereichen Landwirtschaft, Ernährung, Kosmetik, Farben/Lacke oder Automobilindustrie.

Nach einer allgemeinen Einweisung über das Unternehmen, machten wir eine Betriebsrundfahrt mit dem Bus über das gesamte Großgelände, um uns dann speziell einen Teil der Elektrolyseabteilung anzuschauen. Dazu wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt und von Herrn Janssen (Chemiker des Unternehmens) und Herrn Möller (Betriebsleiter Elektrolyse) zum einen in den Leitstand und dann auch in die Produktionsanlage geführt. Dabei waren die deutlich unterschiedlichen Dimensionen der beiden Elektrolyse-Verfahren beeindruckend. Die Darstellungen waren insgesamt auf einem sehr anspruchsvollen Niveau und forderten von den Schülerinnen und Schülern hohe Aufmerksamkeit.

In einer Abschlussrunde wurden die Stimmungsbilder der Schüler und Schülerinnen gesammelt. Hier wurde das Erstaunen über die Größe der Anlage besonders deutlich.

 

Präsentation der Begabtenförderung diesmal in anderer Form

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Auf Anfrage des Niedersächsischen Landesinstituts für schulische Qualitätsentwicklung  (NLQ) organisierte der Kooperationsverbund Vechta ein Austauschforum für alle Kooperationsverbünde zur Begabtenförderung im Bereich  der Landesschulbehörde Osnabrück. Dieser Fortbildungskurs fand am Mittwoch, dem 20. Juni 2012, von 15.00-18.00 Uhr in der Alexanderschule statt. Der KOV Vechta, ein Zusammenschluss von 9 Grundschulen (8 Grundschulen der Stadt Vechta + Huntetalschule Goldenstedt) und dem Gymnasium Antonianum, besteht seit dem Schuljahr 2006/07. Seine langjährigen Erfahrungen konnte er den sich z.T. noch im Aufbau befindlichen KOV mitteilen. Der Fokus lag auf der Förderung von besonders begabten Schülerinnen und Schülern in Zusammenarbeit mit außerschulischen Fachstellen. Zu Beginn vermittelten Frau von Wahlde als Vertreterin des Gymnasiums und Herr Meyer als Sprecher aller Grundschulen einen Überblick über die praktische Arbeit des KOV Vechta. Die Ergebnisse der projektorientierten Arbeit wurden  an Schautafeln, Stellwänden und auf Tischen von den jeweiligen Kursleitern und einigen Schülern präsentiert, die mit den Teilnehmern anregende Austauschgespräche geführt haben. Für das Gymnasium erläuterten Frau Gausepohl, Frau Stahr und Frau Varelmann ihre Präsentationen.

Im Anschluss an die Austauschgespräche wurden vier Workshops zur „Zusammenarbeit mit außerschulischen Kooperationspartnern“ angeboten, von denen die Kreismusikschule, die Universität Vechta (Fachbereich Sachunterricht), der Sportverein bzw. Deutsche Fußballbund und der Kindergarten Langförden vorstellt wurden.  Als Referenten für den Workshop „Musik, Musical und mehr. Kooperation der Kreismusikschule mit dem Gymnasium Antonianum“ traten Herr R. Wördemann, Leiter der KMS, und Frau A. Bocklage auf.

 

Die Fachberaterinnen der Landesschulbehörde, Frau Schmidt und Frau Steinmeyer, äußerten sich am Schluss lobend über die Organisation und den Verlauf des Austauschforums, was der soliden, verlässlichen  Zusammenarbeit der 10 Verbundschulen zu verdanken ist. Gute Aussichten für eine weitere Unterstützung der Begabtenförderung in Vechta  durch die LSchB und das MK, das den KOV-Schulen zusätzliche Stunden zur Verfügung stellt.

 

 

Bilder mit Erläuterungen:

Bild 1: H. Meyer und F. von Wahlde als Organisatoren, F. Magerfleisch (Leiterin der Christophorus-Grundschule), F. Schmidt als Fachberaterin

Bild 2: Kurs „Kreatives Gestalten – Patchwork“ von F. Stahr: Quilts zum Thema „Fachwerkhaus“ – Teilnahme am „Patch-Kids-Wettbewerb“ 2011/12 der Patchwork Gilde Deutschland (Paul Könnike, Kl. 7 Lb, 2. Platz; Tim Tiemann, 7 Lb, 3. Platz, Nancy Decker7 Lb, 4. Platz)

Bild 3: Kurs „Mathematisches Gehirnjogging“ von F. Varelmann

Bild 4: Kurs „Leseprojekt: Antonianer lesen für und mit Grundschülern“ von F. Gausepohl

Bild 5: Kurs „Kunst für die Schule“ von F. Juzek + „Astronomie“ von H. Stahr

Bild 6: F. Stahr im Austauschgespräch mit Teilnehmern

Bild 7: F. Gausepohl mit Michel Zurborg, Kl 6 FL,  Zübeyde Ciftci, 6 La, Daniel Triller

Bild 8: F. Varelmann  mit Johann Vaske, 5 La, Niels Osterloh, 6 BL, Stine Hollah, 5 BL, Ann-Kristin Corduan, 5 Lb,  und Judith Hesse, 6 La

Bild 9: F. von Wahlde mit Michel Zurborg u. Zübeyde Ciftci

Bild 10: Workshop „Zusammenarbeit mit Sportvereinen“, hier ganz praktisch vorgeführt von  Pat Elzie, Basketballer

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